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Flugsportclub Ikarus Abtenau


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Flugsportclub Ikarus Abtenau
Lokal
"Es geht ans Limit"

24.07.2007 | SN

850 Kilometer mit Gleitschirm und zu Fuß

Eva Hammerer Salzburg (SN). "Es ist brutal hart und geht ans Limit", sagt der Kuchler Gleitschirmpilot Helmut Eichholzer über eines der härtesten Rennen der Welt, das "Red Bull X-Alps". Am Montag starteten 30 Athleten aus 22 Nationen auf dem Dachstein in Oberösterreich. Unter ihnen ist auch der Bischofshofener Christian Reinegger (31). Er lag Montagnachmittag auf Platz 7.

Die Teilnehmer legen die 850 Kilometer lange Strecke bis nach Monaco mit dem Gleitschirm oder zu Fuß zurück. Helmut Eichholzer (31) nahm im Jahr 2005 an der "Red Bull X-Alps" teil. Er war 14 Tage unterwegs.

"Es gibt keine Pausen, keine Etappen und geschlafen wird irgendwo - auch im Straßengraben." Geflogen werde bei allen Bedingungen. Daher könnten auch nur Toppiloten antreten, "die fliegerisch super drauf sind und Ausdauer haben".

Die Teilnehmer würden täglich bis zu 90 Kilometer zu Fuß zurücklegen. "Sie bewegen sich mit fünf bis zehn km/h und gehen so lange, bis sie umfallen", schildert Eichholzer.

Athleten schleppenschwere Ausrüstung Mit dem Gleitschirm könnten die Piloten bei guten Bedingungen etwa 100 Kilometer pro Tag fliegen, bei schlechten zehn bis 20. Helmut Eichholzer schaffte bei der "Red Bull X-Alps 2005" an einem einzigen Tag sogar 190 Kilometer. Am Ende der Strapazen landete der Kuchler auf dem vierten Platz. Er habe bei seiner Teilnahme jegliches Zeitgefühl verloren: "Als ich nach 14 Tagen Monaco erreichte, hatte ich das Gefühl, als wäre ich gerade erst aufgebrochen."

"Wichtig ist für die Piloten, dass sie die kürzesten Routen wählen. So kann man viel aufholen", weiß der Profi. Während des Rennens werden die Teilnehmer von einem Partner begleitet. Er versorgt sie mit Nahrung, Ausrüstung und Information. Die rund zwölf Kilogramm schwere Ausrüstung müssen die Teilnehmer aber die ganze Strecke selbst schleppen. Vom Dachstein führt die Rute auf den Marmolada in Italien. Danach geht es weiter auf die Eiger Nordwand und von dort auf den Mont Blanc. Vom Mont Gros aus müssen die Teilnehmer nach Monaco. Landet dort der erste Pilot, haben die übrigen Teilnehmer noch 48 Stunden Zeit, das Ziel zu erreichen.

Tn
Grenzgänger und Naturbursch

05.07.2007 | SN

Abstürze hat Walter Thoma schon mehrere überlebt. Der Abtenauer reizt gerne seine Grenzen aus und überschreitet sie auch manchmal.

ABTENAU (cf). "Ich habe schon sieben Leben hinter mir", sagt Walter Thoma aus Abtenau. Sein Absturz mit dem Gleitschirm im Vorjahr aus einer Höhe von 250 Metern ist dem Vater von drei Kindern noch lebhaft in Erinnerung. "Es war ein Hammertag", erinnert sich Thoma. "Ich wollte von der Edelweißspitze nach Hause fliegen", erzählt er weiter. Plötzlich klappte der Schirm zusammen. In rasendem Tempo ging es talwärts. Kurz vor dem Aufprall zog der gebürtige Pinzgauer den Rettungsschirm. "Einige Leute haben mich beobachtet und sofort die Bergrettung alarmiert", erinnert er sich. Der Absturz ging glimpflich aus. Thoma hatte nur eine leichte Gehirnblutung und konnte das Krankenhaus bald verlassen. Nervenstärke hat der "bald 50-Jährige" schon oft bewiesen. Besonders beim Steilwandfahren im Winter. "Da darf kein Fehler passieren. In den Kurven haben die Skier keine Bodenhaftung", so der Tennengauer. Er erzählt von einer Unachtsamkeit während eines Skitouren-Urlaubes mit dem Zeller Alpenverein in Schweden: "Schon von der Fähre aus habe ich die senkrechte, über 2000 Meter hohe Rinne auf Schwedens höchstem Berg Kebnekaise gesehen", so der Extremsportler. "Ich ging mit den Kameraden den Berg in Serpentinen hinauf und sah mir die Rinne leider nicht an", erinnert er sich. So entging ihm, dass der untere Teil aus blankem Eis bestand. Am Eingang der Rinne trennte sich Thoma von seinen Kameraden, trat die Lawinen ab und wedelte danach mit den gut einen Meter langen Figeln die fast senkrechte Wand talwärts. Plötzlich war der Schnee aus, und blankes Eis trat zutage. Der Grenzgänger rutschte aus und schlitterte den restlichen Weg. "Mein Anzug ist von der Reibungshitze geschmolzen. Ich hatte Verbrennungen und Prellungen am ganzen Körper", so Thoma. Die Verletzungen hielten ihn jedoch nicht davon ab, noch einmal allein auf den Berg zu steigen, weil er unbedingt zum Gipfel wollte. "Ich war bis zwei Uhr morgens unterwegs", so Thoma. Neben der ständigen Suche nach Grenzerfahrungen in den Bergen ist Thoma ein "Naturbursch". Er hat gemeinsam mit seiner Familie vor neun Jahren ein Haus aus selbstgepressten und luftgetrockneten Lehmziegeln und Holz selbst entworfen und fast alles händisch gebaut. Das Biohaus ist jetzt von blühenden Blumen, Schmetterlingen und Vögeln umgeben. Thoma liebt das Leben und seine Familie. "Ich achte sehr darauf, was ich mache", so Thoma, der sich bewusst ist, dass bei seinen Touren immer was passieren kann. "Ich hatte schon sieben Leben. Nicht umsonst bin ich ein Sonntagskind", lacht der Bergfex.

Tn
Eichholzer bei X-Alps

28.07.2005 | SN

Der Kuchler Gleitschirm- Staatsmeister Heli Eichholzer startet bei der Red Bull X-Alps Challenge. Am Dachsteingletscher geht´s los, Ziel ist Monaco.

hallein. Der Countdown läuft... Am Montag, dem 1. August, werden Heli Eichholzer und Elisabeth Rauchenberger als "Team Austria 1" zum härtesten Gleitschirm-Rennen der Welt starten. Die Herausforderung heißt Red Bull X-Alps - ein Projekt, auf das sich beide schon seit Monaten intensiv vorbereiten.

Eichholzer, doppelter und amtierender Staatsmeister im Gleitschirmfliegen und wenn man seine Ringererfolge nicht außer Acht lässt auch Doppelstaatsmeister in zwei verschiedenen Sportarten, wird gemeinsam mit 17 weiteren internationalen Athleten am Dachsteingletscher starten.

Vom Dachstein geht der Flug Richtung Monaco Danach gilt es, nur mit dem Gleitschirm fliegend oder zu Fuß, die Ausrüstung tragend, ohne zusätzliche Transportmittel als Schnellster in Monaco anzukommen. 850 Kilometer entlang der höchsten Alpengipfel.

Eichholzer will so gut und so viel der vorgegebenen Strecke fliegend bewältigen, sofern dies das derzeitige Wetter zulässt. Regnet es, werden die Piloten gezwungen sein, zu Fuß weiterzulaufen. 12 Kilos wiegt die speziell für diesen Event entwickelte Ausrüstung. Das ist wenig, denn ein herkömmlicher Gleitschirmsack wiegt bis zu 23 Kilos.

Wissenschaft
Miteinander statt gegeneinander

17.12.2005 | SN

Die Natur als Sportgerät - Lösbare Konflikte

Ski, Langlauf, Tourenski, Mountainbiken, Reiten, Paragleiten, Wandern, Nordic Walking, Laufen: Die Liste ist lange nicht vollständig. Viele Menschen suchen heute Erholung und Freizeitvergnügen in der Natur. Auf der anderen Seite stehen Landwirte, Waldbesitzer und Jäger. Auch sie haben berechtigte, vor allem wirtschaftliche Interessen.

Dass es zwischen diesen Gruppen immer wieder und verstärkt zu Konflikten kommt, wurde besonders in der Auseinandersetzung über die Nutzung von Forststraßen durch Mountainbiker deutlich. Unter dem Titel "Die Natur als Sportgerät" veranstaltete das "Forum Land" jüngst in Salzburg einen Diskussionsabend, in dem nach Lösungsansätzen gesucht wurde.

Alle seien für den Naturschutz, aber nur so lange, wie es ihn selbst nicht betreffe, beklagte Rudolf Rosenstatter, Obmann des Salzburger Waldbesitzerverbandes. Er wünscht sich verstärkt Nutzungsverträge zwischen Grundeigentümern und Fremdenverkehrsverbänden sowie Tourismusveranstaltern. Es müsse sichergestellt werden, dass auch in Zukunft Wildtiere noch Rückzugsräume fänden und Ruhezeiten eingehalten würden.

Christoph Michelic von der Rechtsabteilung der Landwirtschaftskammer verwies darauf, dass es vorbildliche Lösungen, wie im Wienerwald für Mountainbiker, bereits gebe. Ähnliche Nutzungsverträge seien auch für andere Sportarten denkbar. Edgar Atzmannsdorfer von der Arbeiterkammer Salzburg sieht die echten Konflikte auch nicht zwischen Mensch und Natur, sondern zunehmend unter den unterschiedlichen Interessengruppen.

Fazit: Mit mehr Verständnis und gutem Willen von allen Beteiligten lasse sich überall ein gemeinsamer Nenner finden. Deutlich wurde aber auch: Hinter so manchen Argumenten stecken auch finanzielle Begehrlichkeiten der Grundeigentümer. Wenn mit einer gepflegten Natur geworben werde, möchte man für seinen Beitrag auch entsprechend entlohnt werden.


Lokal
Um die Wette fliegen

22.07.2005 | SN

Mit dem Gleitschirm und zu Fuß vom Dachstein bis nach Monaco: Beim zweiten "Red Bull X Alps"-Rennen ist ein Salzburger Team dabei.

DANIELE PABINGER Salzburg (SN). Der Kuchler Helmut Eichholzer und die Kaprunerin Elisabeth Rauchenberger fiebern dem "Red Bull X Alps" bereits entgegen. "Das härteste Gleitschirm-Race der Welt", wie die beiden sagen. Für das "Team Austria 1" aus Salzburg geht es ab 1. August darum, mit dem Gleitschirm oder zu Fuß so schnell wie möglich vom Dachstein nach Monaco zu kommen. 850 Kilometer Luftlinie über den Alpenhauptkamm sind zu überwinden. Die Siegerzeit beim ersten "X Alps" vor zwei Jahren war 11 Tage und 20 Stunden.

"Es geht um die sportliche Herausforderung, um die Grenzerfahrung", sagt Eichholzer. Der 29-Jährige ist amtierender Staatsmeister im Gleitschirmfliegen. Seine Partnerin Elisabeth Rauchenberger - selbst Gleitschirm-Profi - unterstützt den Piloten beim Wettbewerb. "Ich fahre mit dem Bus mit, sorge für die Verpflegung, informiere ihn via Funk und Handy über meteorologische Daten", so beschreibt die 32-Jährige ihren Part.

Eichholzer hat sich seit mehr als einem Jahr auf das Gleitschirm-Rennen vorbereitet. "Im Mai habe ich bei Roco gekündigt, um ganz intensiv trainieren zu können", erzählt er. Der geplante Wiedereinstieg habe sich in der Zwischenzeit aber wohl erübrigt.

Das Wissen um die Thermik entscheidet den Wettbewerb - darauf macht der Sportler aufmerksam. Große Teile der Strecke kennt er. "Vom Dachstein bis Landeck habe ich alles im Griff, auch das Gebiet zwischen Grenoble und Chamonix."

Tn
Alpen-Qual

23.06.2005 | SN

850 Kilometer über die Alpen: Beginn ist am ersten August am Dachstein. Das Ziel ist in Monaco. Kuchls Paragleiter Helmut Eichholzer ist dabei.

KUCHL (cf). Helmut Eichholzer sucht die Herausforderung. Seit die Paragleit-Adventure Race "Red Bull X-Alps" 2003 gegründet wurde, möchte der 29-jährige Kuchler dabei sein. "Nach den vielen Jahren des Wettkampf- und Streckenfliegens stellt genau dieser Wettbewerb eine neue, faszinierende Herausforderung dar." Bei diesem Bewerb überqueren 20 Teams die Alpen von Ost nach West. Die Piloten meistern die Strecke mit dem Gleitschirm oder zu Fuß. Das Ziel Monaco liegt 850 Kilometer vom Dachstein entfernt und muss auf dem Weg über die Zugspitze und den Mont Blanc innerhalb von drei Wochen erreicht werden. "Dieser Event hat sich als das härteste Race erwiesen. Ein Rennen jenseits jeglicher körperlichen und psychischen Grenzen. Paragleit-Weltcup- und Europacupsiegerin Elisabeth Rauchenberger unterstützt ihn. Mittlerweile ist die gebürtige Kaprunerin auch die Lebensgefährtin von Eichholzer und plant mit ihm seit Jahresbeginn den Paragleit-Marathon. Eichholzer möchte die Distanz in zehn bis elf Tagen meistern. "Thermik-Probleme könnte es am Anfang geben", spekuliert der Pilot.

Übrigens sammelte der 29-jährige Werkzeugmacher vom Fliegerclub "Parafun Hallein", vergangenes Wochenende wertvolle Thermik-Erfahrungen im Zeller Raum. Bei schwierigen Windverhältnissen startet er von der Schmittenhöhe und meisterte die Herausforderungen bravourös. Eichholzer wurde zum zweiten Mal Staatsmeister, sein Clubkollege Martin Rettenbacher aus Adnet landete auf Platz drei.

Fn
"Auf den Wolken sitzen"

19.08.2004 | SN

Das Paragleiten hat nichts von seiner Faszination verloren. Verbesserte Ausrüstung und Ausbildung machen den Sport sicherer.

"Es ist faszinierend, wie einfach man Leute zum Fliegen bringen kann", schwärmt Helmut Sobek, Paragleiter der ersten Stunde und Leiter der Flugschule Salzburg in Mattsee. Seit 16 Jahren bringt er den Interessierten auf dem Übungshang am Buchberg die Grundbegriffe des Gleitschirmfliegens bei, seit 23 Jahren übt er diesen Sport bereits selbst aus. Sobek: "Als Kind hab' ich davon geträumt, auf den Wolken zu sitzen, jetzt kann ich es." In mehr als zwei Jahrzehnten hat sich viel getan, was Ausrüstung und Schulung betrifft. Aus dem einfachen Gurtzeug, das in den Anfängen die Verbindung zwischen Piloten und Gleitschirm herstellte, ist ein Sicherheitspaket mit Permanent-Airbag als Rückenschutz und integriertem Rettungsfallschirm geworden. Mit neuen Sicherheitsverschlüssen für die Beinschlaufen wurde auf tödliche Unfälle reagiert. Jetzt kann keiner mehr darauf vergessen, die Beingurte zuzumachen. "Die Gleitschirme in den unteren Leistungsklassen verzeihen zudem viele Fehler, aber natürlich ist immer die Vernunft der Leute gefragt", so Sobek. Einige Unfälle von Paragleitern haben den Sport kürzlich wieder ins Gerede gebracht. Sobek und Elisabeth Schmidt, frischgebackene Staatsmeisterin

Unfallzahlen relativ konstant, beruhigen aber: Was die Unfallzahlen in Österreich angehe, zeige sich seit einigen Jahren ein relativ konstantes Bild. Im Jahr 2003 verzeichnete der Gleitschirmsport mit 128 Unfällen eine leichte Zunahme gegenüber 2002 (109). Im Vorjahr waren zwei Tote zu beklagen, 2002 noch sechs. "Die Unfälle gehen nicht nur auf das Konto der mehr als 9000 österreichischen Paragleiter, sondern es sind auch viele Gastflieger aus dem Ausland in den Lüften unterwegs", sagt Sobek. Insgesamt kann man in Österreich jährlich mit rund 400.000 Starts von Paragleitern rechnen. Wichtiger Aspekt für die Sicherheit ist die Ausbildung. Für die Österreich-Lizenz ist ein zweistufiger Grundkurs erforderlich. Nach einem fünftägigen Anfängerkurs kann man bereits vom ersten Berg starten. Ein erstes Flugerlebnis ist schon nach fünf bis sechs Stunden auf dem Übungshang möglich. "Für einen Wochenendflieger sind Flüge von zwei bis drei Stunden Länge durchaus keine Seltenheit", versichert Sobek. Das Gleitschirmfliegen ist nach wie vor eine Männderdomäne, 85 Prozent der Paragleiter sind männlich. "Vielleicht wegen dem Touch des 'wilden Hundes'", meint Helmut Sobek schmunzelnd. Die Altersgruppe der Fluganfänger hat sich verjüngt, das Gros ist zwischen 20 und 30 Jahre alt. Sobek: "Wir bilden rund 100 Flugschüler im Jahr aus." Sein jüngster ist sein Sohn Nick, der bereits mit elf Jahren seinem Vater in die Lüfte folgt.


Tn
Mit dem Gleitschirm um die Welt

08.05.2003 | SN

18 Monate waren Verena und Stefan Brandlehner mit dem Gleitschirm rund um den Erdball unterwegs. In zwei Diavorträgen schildern sie ihre Reise.

ABTENAU (cf).

Auf allen fünf Kontinenten besuchten die beiden Weltenbummler die interessantesten Gegenden und erlebten unvergessliche Abenteuer. Neben seiner Hauptrolle als passionierter Gleitschirmpilot wurde Stefan Brandlehner unterwegs zum Brautwerber, Militärspion, Lebensretter, Brandstifter und Ehemann. Aber nicht nur das Gleitschirmfliegen bestimmte die Reiseroute der beiden Abtenauer, auch das Sightseeing im Allgemeinen sowie Bergsteigen und Tauchen prägte ihren Alltag. Mittlerweile haben Verena und Stefan ihre rund 4000 Dias gesichtet und auch schon die ersten Diavorträge abgehalten. Die tollen Fotos und vor allem der Humor der beiden Weltenbummler löste eine Welle der Begeisterung aus. Aufgrund der vielen Nachfragen wird der erste Teil der Diaschau in Abtenau noch einmal wiederholt - Teil zwei folgt wenige Tage darauf. Eineinhalb Jahre nicht arbeiten und stattdessen die Welt umreisen. Ist das nicht ein Traum, den wir alle schon einmal träumten? Etwas ganz Besonderes wird es aber mit dem Gleitschirm im Gepäck, um damit die schönsten Fluggebiete der Erde zu erkunden. Sei es das Umfliegen der Christus-Statue in Rio de Janeiro, Thermikkreisen an den mit Dschungel bewachsenen Steilküsten von Hawaii, vor fantastischer Berg- und Seenkulisse in Neuseeland zu fliegen oder über die Wolkenkratzer von Hongkong zu gleiten. Verena und Stefan erfüllten sich diesen Traum. Start der Weltumrundung war Südamerika. Von einer sanften Meeresbrise getragen, flogen die beiden stundenlang über den Wolkenkratzern von Rio, den berühmtberüchtigten Slums bis hin zur Copacabana. Beeindruckend war der Karneval mit Straßenpartys, prachtvollen Umzügen und der ansteckenden Lebensfreude der Brasilianer. In Chile dann der schon lange im Raum stehende Schritt zur Veränderung der persönlichen Beziehungen. Verena bekam von Stefan einen offiziellen Heiratsantrag ganz nach alter Schule. Iquique, eine Stadt, die schon seit 25 Jahren keinen Regen mehr gesehen hat, sollte der Anfang einer sonnigen Zukunft zu zweit sein. Am nächsten Tag bereits erleben sie ein gefährliches Abenteuer, wobei sie als "Militärspione" fungierten. Mehr dazu in den Diavorträgen. Nach fünf Monaten anstrengender Reise mit Bussen durch Südamerika und Mexiko freuten sich die beiden auf ein eigenes Auto und etwas mehr Zivilisation in Nordamerika. Trotz der häufigen Pannen ihres knapp 20 Jahre alten Fahrzeugs schätzten Verena und Stefan ihr neues, fahrendes "Zuhause" sehr. Es diente als Schlafplatz, Kochstelle und natürlich auch als Transportmittel. Im kanadischen Banff, nahe des bekannten Skiortes Lake Louise, läuteten am 18. August 2001 endlich die Hochzeitsglocken. Im engsten Kreis der Familie gaben Verena und Stefan einander das Jawort vor der beinahe kitschigen Kulisse eines kristallklaren, tiefgrünen Bergsees inmitten der Rocky Mountains. Anfang Februar erreichten die beiden Australien, wo Stefan an einigen Gleitschirm-Wettbewerben teilnahm. In Bright, einem kleinen touristischen Ort südwestlich von Sydney, traf sich die australische Elite, und Stefan war bereits am 2. Wettbewerbstag in der gesamten australischen Fliegerwelt bekannt. Die letzte Etappe führte durch Asien. Von Indonesien über Malaysia nach Kambodscha und Vietnam bis in die hintersten Dörfer Chinas. Um die Reise mit einer Krönung abzuschließen, entschieden sich Verena und Stefan für die transsibirische Eisenbahn als Heimtransport. Von Peking aus ging es quer durch die Mongolei nach Russland, wo sie nach sechs Tagen Zugfahrt Moskau erreichten. Ende Juli vergangenen Jahres kehrten die Weltenbummler nach 529 Tagen wieder zurück nach Österreich. Durch gute Vorbereitungsarbeit konnten Verena und Stefan einige namhafte Sponsoren für diese abenteuerliche Reise gewinnen. Auf der Homepage www.brandlehner.at/weltreise können Interessierte alle Informationen zur Reise und über die Sponsoren, das ausführliche Tagebuch und jede Menge Fotos finden.

Life
Lebhafter Wind in Abtenau

02.05.2003 | SN

Rock and Fly - Mit diesem Spektakel zu Lande und in der Luft will ein junges Abtenauer Team den Tourismus im Tennengau neu beleben.

PETER GNAIGER

Jugendlich frisch ist das Auftreten von Stefan Brandlehner. Selbst seine 28 Jahre sieht man ihm nicht an. Seit einigen Wochen ist Brandlehner Geschäftsführer des Tourismusverbandes Abtenau. Dass er den Kopf voller Ideen hat, das beweist er gleich mit seinem ersten großen Projekt: "Rock and Fly" heißt es. Trotz der Geschwindigkeit, mit der das zweitägige Spektakel aus dem Boden gestampft wurde, hat er großen Wert auf die klar formulierte Zielsetzung der Veranstaltung gelegt. Das Hauptziel: Abtenau muss langfristig von diesem Event profitieren. Dabei hat er alle Stärken seiner Heimatgemeinde eingesetzt.

Abtenau hat es schön. Es ist nicht wie Saalbach, nicht wie Bad Gastein, nicht wie Obertauern. Abtenau hat kein richtiges Image, also will er die Gunst der Stunde nutzen und eines aufbauen. Das erste Augenmerk fiel dabei auf die Flugschule Abtenau. Sie ist eine der renommiertesten im Bundesland. Der Tennengau eine der schönsten Flugregionen Österreichs. Mit Musik-Veranstaltungen haben die Abtenauer auch schon beste Erfahrungen gemacht. Von der Meisi-Musi bis zu Rock-Events: Jedesmal kamen die Musikfans zu Tausenden nach Abtenau. Dann ist da noch der Familien-Tourismus. Sommerrodeln, Wandern, gemütlich Einkehren.

Alle diese Zutaten verrührte er zum Event "Rock and Fly". Es gliedert sich in zwei Bereiche. In ein Unterhaltungsprogramm und ein Sportprogramm. Der Wettkamp der etwa 130 Paragleiter findet am 4. Mai statt. Er wird als Vor-Weltcup ausgetragen. Das heißt, der Weltverband der Paragleiter überwacht die Veranstaltung und nimmt Abtenau bei Gefallen in den jährlichen Tourplan auf. Dieser Weltcup-Zirkus gastiert sonst nur in Japan, Frankreich, der Schweiz, Griechenland und La Reunion.

Auf Bewerbe in diesen Ländern freut sich auch schon der frisch gebackene Staatsmeister im Paragleiten: Der Kuchler Helmut Eichholzer wird auch in Abtenau den internationalen Flug-Stars Parole bieten. Im Alltag ist er Formenbauer bei Roco. Da lässt er Modelleisenbahnen entstehen. Die Perspektive auf Miniaturlandschaften kennt er als Paragleiter zur Genüge. Bis zu 4600 Meter hoch schraubt er sich bei geeignetem Wetter mit seinem Gleitschirm. Die Luft ist sein Element. Er fliegt in der "Offenen Klasse", das ist die Formel 1 der Paragleiter. "Wir benutzen Spitzenschirme", erklärt er. Damit kann man waghalsige Manöver fliegen, sie sind aber auch besonders gefährlich. Der Fallschirm ist immer dabei. Den Weg des Vollprofis will Eichholzer trotz seiner enormen Fähigkeiten nicht gehen. "Vom Gleitschirmfliegen kann man nur als Testpilot für die Herstellerfirmen leben", erklärt er. Da müsse man ständig zu Testzwecken Manöver fliegen, die es als Gleitschirmflieger zu verhindern gilt. "Und im Winter mit dem Neoprenanzug in eiskalte Seen zu stürzen, das ist nicht mein Ding", sagt er.

Auf die Veranstaltung in Abtenau freut er sich besonders. "Weil Gleitschirmfliegen sonst unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet", erklärt er. Das attraktive Rahmenprogramm sollte bis zu 2000 Zuschauer anziehen, die dann hoffentlich die artistischen Leistungen der Sportler frenetisch beklatschen. Es sei durchaus spannend, den Flugsportlern zuzusehen, so Eichholzer. Vor allem der Start, wenn 130 Teilnehmer innerhalb von 15 Minuten mit ihren bunten Schirmen rausfliegen sei faszinierend. Danach müssen diese eine je nach Witterung festgelegte Route absolvieren. Überprüft wird mittels GPS. Der schnellste hat gewonnen.

Ein Gewinner steht schon vorher fest: Abtenau. Denn dieser frische Wind der Veranstalter wird der Tennengauer Gemeinde völlig neue Besucher-Kreise erschließen.

Tn
Weltcup liegt in der Luft

17.04.2003 | SN

Nacht acht Jahren Pause könnte in Abtenau wieder ein Paragleit-Weltcup stattfinden. Zuletzt wurde der Bewerb im Zillertal ausgetragen.

ABTENAU (adi).

Auf den Schultern des Abtenauer Paragleit-Klubs "Ikarus" liegt zweifellos eine Last. Geht der Vor-Weltcup im Paragleiten, der jetzt vom 1. bis 4. Mai stattfindet, gut über die Bühne und sind die beobachtenden Sportfunktionäre zufrieden, könnte nach acht Jahren Pause in Österreich endlich wieder ein Paragleit-Weltcup stattfinden - dieser würde im Frühjahr 2004 ausgetragen werden. Vor acht Jahren wurde der bislang letzte Weltcup-Bewerb in Österreich im Zillertal veranstaltet.

Live-Konzerte und Flug-Show

"Das wäre schon eine tolle Sache", sagt der Kuchler Top-Athlet Helmut Eichholzer, der als einer der wenigen Tennengauer Piloten mit der Weltspitze mithalten kann. Als Austragungsort kommt in erster Linie der heimische Trattberg in Frage. Als Ausweichgemeinde ist Werfenweng zur Verfügung. Im Blickwinkel stehen sogar, sollte Abtenau der Weltcup zugesprochen werden und erfolgreich verlaufen, Europameisterschaften und sogar Weltmeisterschaftsflüge. "Diese großen Bewerbe sind natürlich auch ein Ziel von uns", sagt Eichholzer. Vorerst gilt aber dem Vor-Weltcup besonderes Augenmerk. Rund 140 Top-Piloten aus der ganzen Welt werden erwartet. Aber auch publikumswirksam soll die Veranstaltung werden. Neben dem viertägigen Flugprogramm am Wochenende wird mit vielen Veranstaltungen rund herum gelockt. Samstag startet etwa das "Rock & Fly Festival" im Abtenauer Festzelt um 20 Uhr mit einem Rockkonzert. Sonntag erwartet die Zuschauer ab 11 Uhr neben einem Frühschoppen und Live-Musik beim Festzelt eine Flugshow. Für alle Adrenalinsüchtigen besteht übrigens die Möglichkeit, mit einem erfahrenen Fallschirmpiloten aus 3300 Metern abzuspringen. Wer es nicht ganz so dramatisch mag, kann mit einem Tandem-Paragleiter in die Lüfte gehen. Für die Piloten geht es darum, vorgeschriebene Wendepunkte zu erreichen, bevor sie zur Landung ansetzen. Die Teilnehmer gehen direkt hintereinander an den Start, so dass es für die Zuseher ein kurzweiliges Vergnügen wird.

Ikarus, der Sackelhupfer

16.08.2002 | SN

Zu zweit in einem Tandem- Gleitschirm. Die SN stürzten sich für die Life-Leser den Pischling hinunter, blieben aber in der Luft.

ROBERT HAIMERL

Los! Los! Los!" Das laute Kommando von Paragleit-Pilot Dany gilt mir und passt so gar nicht in die grasbedeckten Berge um Werfenweng. Also loswetzen. Gemeinsam den Bischling hinunter. Zuerst lag er noch wie ein leerer Sack am Boden, nun schießt der Tandem-Gleitschirm in die Höhe und bremst die Schritte. "Weiter!" Noch etwas in die Gurte des Sitzgeschirrs stemmen, den Rest erledigen Aufwind und der blauweiße Schirm fast wie von selbst. Fliegen. Sofort schüttet mein Körper verschwenderisch Adrenalin aus. Dany kontrolliert die Richtung: dosiertes Ziehen an der rechten Steuerleine, wodurch der linke Teil der Kappe vorbeizieht. Meine erste Kurve mit einem Tandemgleitschirm!

Neben mir beginnt es zu piepsen. Immer schneller. Was bei einem Laien zu leichten Panikattacken führen könnte, freut den Paragleitprofi: Der Höhenmesser zeigt auf Steigen. Je schneller das Piepsen, desto schneller steigt man. Schließlich geht es nicht darum, möglichst rasch den Landeplatz bei der Talstation der Seilbahn zu erreichen, die uns 40 Minuten zuvor hinaufgebracht hat. "Ikarus" haben die Werfenwenger die Achtergondel getauft. Wie Ikarus fühlt man sich, wenn man immer näher an das Tennengebirge herankommt. Wir sind fast auf gleicher Höhe mit dem Raucheck (2431 m). Rundherum: Hochthron, Eiskogel und der Tauernkogel. Ich kann mich kaum satt sehen. Und was ist mit der Höhenangst? Nur nicht hinunterschauen. "Lieber nach oben oder in die Umgebung. Manchen Passagieren wird sonst schlecht, dann müssten wir halt etwas schneller zum Landeplatz." Besser man nimmt sich Danys Worte zu Herzen. Kleine Papiersäcke fehlen an Bord.

Über und unter uns kreisen sechs weitere Gleitschirme in der Nähe des Wieseggs. Wie Löwenzahnsamen, die vor der Sonne tanzen. Über der bewaldeten Kuppe steigt warme Luft auf und hält den Schirm in einer konstanten Höhe. Wir drehen Runden im "Thermik-Schlauch", auch "Bart" genannt. Wenn es ruppig wird und das Tuch des "Sackerls" knattert, tariert der Pilot einfach aus. Bei acht Jahren Flugpraxis kein Problem.

Und plötzlich ist der Bart ab

Das Piepsen des Höhenmessers macht sich rar und der Zeiger deutet nach unten. Sinkgeschwindigkeit: Ein Meter pro Sekunde. Ganz schön flott. Die Thermik lässt nach. - Der "Bart" ist ab. "An einem guten Tag, bleiben wir länger oben." Heute nicht, denn unten kann man bereits den Windsack am Landeplatz sehen, das wichtigste Hilfsmittel beim Landen. In weiten Schleifen kommen wir dem Boden näher. Gelandet wird gegen den Wind. Kurz über der Wiese zieht Dany an den Steuerleinen und bremst den Schirm ab. Fester Boden. Auch nicht schlecht.

Ich schaue empor zu den Adrenalin-Junkies, die noch hoch über uns kreisen, und denke mir, ich will bald wieder hinauf zu den anderen Ikarusen und mit ihnen in der Thermik um die Wette tanzen.

Sonderbeilagen
Wer die Gams stört

28.09.2002 | SN

Bedeutet es Stress für Gämsen, wenn Menschen auftauchen? Salzburger und Berchtesgadener Wissenschafter gehen dieser Frage nach.

BERNADETTE POLIWODA

SALZBURG (SN).

Wenn Menschen sich im Gämsengebiet aufhalten oder darüber hinfliegen, zieht sich die Gams zurück. Ist der Freizeitsportler für die Gams vor allem lästig, ist er ihr schlicht egal oder bedeutet sein Aufkreuzen echten physischen Stress für das Tier? Diese Frage wird seit Ende 2000 in Zusammenarbeit mit dem Institut für Wildtierkunde, Wien, und dem Biologen Dr. Ralf Bögel aus Berchtesgaden im Rahmen eines Gamsforschungs-Projekts im Salzburger Zoo Hellbrunn untersucht.

Heißt Flucht wirklich Stress?

Ralf Bögel, Chairman der EGVWG - einer internationalen Arbeitsgruppe zum Schutz der Weißkopfgeier - und Fachmann für Flugbiologie, leitete vor wenigen Jahren bereits ein Projekt im Nationalpark Berchtesgaden, das Fragen zur Störungsökologie der Gämsen untersuchte. An diesem Projekt nahm unter anderen auch Dr. Christian Walzer, Tierarzt und stellvertretender Direktor des Salzburger Zoos, teil.

Nachdem damals Reaktions- und Fluchtdistanzen der Tiere bei Störungen durch Menschen gemessen worden waren, ergab sich für die Wissenschafter die Frage, ob man aus der Flucht der Gams tatsächlich auch auf physischen Stress schließen kann. In den aktuellen Untersuchungen geht es um die Erfassung von Daten, die erhöhten Stress durch Herzschlagmessungen und die Ausschüttung von Stresshormonen bei den Gämsen messen.

Erste Untersuchungen wurden an Kotproben der Gämsen vorgenommen, die vor, während und kurz nach den bayerischen Meisterschaften im Paragleiten eingesammelt worden waren. Dabei wurde ein erhöhter Cortisolspiegel festgestellt, was als Stressfaktor zu bewerten ist. Da die Streuung der Messwerte in der freien Natur jedoch relativ groß ist, war die logische Konsequenz, Untersuchungsmethoden zunächst im Zoo zu entwickeln und an den dortigen Gämsen auszuprobieren. Das Institut für Wildtierkunde in Wien hat für die Gamsforschung einen Sender entwickelt, der Herzschlag, Körpertemperatur, Höhe und Aktivität der Gams misst.

Die Störungen wurden im Zoo in drei Phasen unterteilt: in der ersten Phase wurden die Gämsen belästigt, indem die Forscher ein Mal pro Woche ein Picknick im Gamsgehege veranstalteten. In der nächsten Phase betrat ein Forscher das Gehege mit einem Hund an der Leine, und in der dritten Phase seilte sich Walzer von der Felswand zu den Gämsen ab.

Laut Dr. Bögel hat sich die Methode in den letzten eineinhalb Jahren Forschungsarbeit im Zoo bewährt und die Wissenschafter halten die Zeit für gekommen, ihre Untersuchungen an freilebenden Gämsen fortzusetzen. Die Methode, im Freiland mit Telemetrie zu arbeiten, ist dabei ein großer Vorteil, weil der Sender Daten aus jeder beliebigen Position - auch aus dem Unterholz - vermittelt. Direktbeobachtungen bleiben hingegen auf Freiflächen beschränkt. Ein geeignetes Gebiet wird derzeit noch gesucht, nachdem die Verwaltung des Nationalparks Berchtesgaden ein diesbezügliches Ansuchen abgelehnt hat.

Naturschutz und Freizeitsport vereinbaren

Was ist nun das Ziel des Projekts? Muss der Mensch sich aus Gamsgebieten zurückziehen, wenn seine Anwesenheit als erheblicher Stressfaktor für die Tiere bewiesen wird?

Ralf Bögel und Christian Walzer sind beide der Meinung, dass dies nicht der Fall sei. Eher solle der Appell an die Freizeitsportler bekräftigt werden, sich an die vorgegebenen Routen zu halten. Wie Bögel sagt, solle vor allem die Grenze zwischen zumutbarem und nicht mehr zumutbarem Stress für die Tiere geklärt wird. Aus Forschersicht lassen sich Naturschutz und Freizeitsport vereinbaren, wenn der Mensch Rücksicht nimmt. Naturbegeisterte Menschen zeigten sich in der Mehrheit auch kooperativ, wenn man sie über die Probleme der Tiere aufkläre. Ein Beispiel dafür sind die Berchtesgadener Paragleiter, die die Forscher schon beim abgelaufenen Gams- und Adlerprojekt unterstützt haben.


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