Frühjahrsmeisterschaft 2018

Frühjahrsmeisterschaft 2018

Ausnahmsweise klappte es heuer mit der FM bereits am angesagten Tag „Christi Himmelfahrt“ den 10. Mai. Der Wetterbericht sagte fliegbar bis ca 2 Uhr nachmittags, dann Regenschauer möglich. So starteten wir bereits um halb 9 Uhr Richtung Trattberg. Gegen 10 Uhr waren wir am Gipfel und wieder stand die schwierige Aufgabe an, die richtigen Tasks zu setzen. Zu lang wäre wegen der Regenschauer am Nachmittag schlecht, zu kurz wäre für den nach wie vor besten Club Österreichs unwürdig. Die Allgemeine Klasse einigte sich bald auf eine freie Strecke über 40,5 km mit den Wendepunkten Tabor- Trattberg – Tabor – Landeplatz Seethal. Leider fiel die Besprechung während der Startvorbereitungen etwas hektisch aus, so dass zwei Piloten den Task falsch auffassten. Eder Max hatte den zweiten Anflug zum Tabor nicht im Programm und verschenkte dadurch den Sieg. Obwohl er vom Start weg allen uneinholbar voraus war, startete er den Zielanflug schon vom Einberg und fiel deshalb auf Rang 4 zurück. Als Ausgleich dazu wollte Reschreiter Peter auch den Trattberg ein zweites Mal anfliegen, was ihm wegen des stärker werdenden Windes eh nicht gelang. Da er den Tabor schon zweimal geschafft hatte, rutschte er auf Rang drei nach vorne. Der Sieg ging in fast schon gewohnter Manier an Lee Toni (Kronreif Anton), der bald nach Öffnung des Startfensters (10.45 h) in die Luft kam und diesen Vorsprung souverän bis ins Ziel verteidigte. Der Präsi kam wegen ein paar Schirmverwicklungen (Winddusties) erst zehn Minuten später in die Luft und landete dann mit einer knapp höheren Flugzeit auf Platz zwei.
Die Leistungsklasse brauchte zum Tasksetten wieder etwas länger und setzte den Bodenstart für 11 Uhr an. Als Strecke gab es ein Bodenrace über 54,8 km (45 km FAI-Dreieck) mit den Wendepunkten Voglau- Regenspitz- Kalmberg – Rocheralm – Landeplatz Seethal. Wie schon öfters am Trattberg setzte pünktlich zum Startzeitpunkt der Nordwind ein und nur mehr einige Piloten konnten Richtung Seewaldsee starten. Der Großteil musste notgedrungen die eingerollten Schirme packen und den Start auf die flache Nordostseite verlegen. Wieder war eine Viertelstunde verschenkt, was einigen am Ende fehlte, da pünktlich gegen zwei Uhr zwischen Gosau und Annaberg die angesagten Regenschauer einsetzten. An der Spitze kam es wieder zum gewohnten Zweikampf zwischen Thomas und Stefan und am Ende hatte wieder einmal Stefan die Nase vorn. Hervorragend auch Juan Carlos als Dritter, Pranieß Andi kam als Vierter ebenfalls sicher ins Ziel und Eder Max(Krei) überraschte mit seinem gewagten Zielanflug. Vom Ziel aus sahen wir ihn auf dem Weg von der Rocheralm schon in der Au verschwinden, als er wohl mit der letzten Thermikblase wieder auftauchte und knapp über den Hügel ins Ziel glitt. Die Nachzügler hatten dann Probleme mit den einsetzenden Regenschauern und mussten entweder den Flug abkürzen oder frühzeitig landen gehen.

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